L-Commander (LC) - der Linux Commander

 

Der einfachste Linux Commander der Welt.

 

Für Linux (Mint) habe ich mir einen kleinen, grafischen Dateimanager geschrieben. Dieser wird mit der Programmiersprache Gambas entwickelt. Er soll an die alten Zeiten des damals beliebten Norton Commander erinnern. Es handelt sich beim L-Commander nämlich um einen sogenannten Zwei-Fenster-Manager, der auch rein mit der Tastatur bedient werden kann.

L-Commander 0.3.5 für Linux
Info der Version 0.3.5

Alle wichtigen Grundfunktionen, die man von einem Dateimanager erwartet, sind bisher eingeflossen. Es kann kopiert, verschoben, gelöscht und es können neue Ordner und Dateien erstellt werden. Darüber hinaus gibt es noch ein paar zusätzliche Dinge, die der L-Commander bewerkstelligen kann. Einfache Tastenkombinationen ermöglichen einen effizienten, schnellen Umgang mit Dateien. Das starten eines Terminal-Fenster, im ausgewählten Pfad, ist ebenso möglich wie nützlich. Pfadsprünge über eine Direkteingabe, im entsprechenden Feld, kann man durchführen. Auch auf eingebundene USB-Geräte lässt sich sehr einfach zugreifen. 

Hier sind einige Bilder mit kurzer Erklärung der Darstellungen.

Das Hilfefenster zeigt alle Tastenbelegungen und Kombinationen an.

Im unteren Bereich sieht man die Tastenfunktionen auf einen Blick.

Tastenkombinationen mit Strg-Taste.

Tastenkombinationen mit Alt-Taste.

Fährt man mit der Maus unten rechts über das Datumsfeld, so öffnet sich ein Uhrzeitfenster mit der aktuellen Zeit. 

Menü: Programm - und dessen Einträge.

Menü: Ansicht - und die aktivierbaren Funktionen. Manche Darstellungen schließen teilweise andere aus. Das Menü passt sich entsprechend an.

Menü: Funktionen - für die Datei- und Ordneroperationen im Programm.

Menü: Orte - für den Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse, USB-Datenträger, Server.

Aktivierte Baumansicht zeigt darüber eine Info-Symbolleiste.

Die Größe der Baumansicht ist einstellbar. 

Auch die Feldansichten kann man ändern. Hier links die normale Symbolansicht und rechts die Vorschauansicht.

Linkes Feld zeigt eine kompakte Liste, rechts Vorschau. Icon-Größe anpassbar. 

Blitzschnell ein Terminal im aktiven Ordner öffnen ist ganz einfach.

Die Info-Symbolleiste zeigt durch orange hinterlegte Icons was gerade für Funktionen noch aktiv sind.

Ein Dateifilter ist eingeschaltet.

Die Suchfunktion zeigt rechts die Ergebnisse. 

Dateien lassen sich auch über die Leertaste markieren. Die Funktion ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, bringt aber Vorteile in der Bedienung ohne Maus.

Über die Taste mit der Raute # zählt man die Größe der markierten Dateien und Ordner.

Kopiervorgang abgeschlossen - informiert das untere Textlabel.

Die Ansicht - Schriftvorschau - zeigt rechts einen Text und unten eine Schriftauswahlbox. Im linken Feld wird automatisch nach Schriftartdateien gefiltert. Diese lassen sich per Kontextmenü ggf. installieren.

Eine Bildvorschaufunktion gibt es ebenfalls.

Man kann Rechte von Dateien und Ordnern etwas anpassen.

Zugriff auf einen SSH-Server ist möglich.

Man kann Dateien mittels Zip in ein Archiv packen.

Man kann Zip Archive auch wieder auspacken.

In einem Unterordner findet man das entpackte Zip wieder.

Der Einstellungsdialog ist zum Anpassen da. Er speichert auch die Favoriten ab. Grafische Themen kann man hier auswählen.

Thema - Blau

Thema - Rot

Thema - Grün

Thema - Gelb

Thema - Grau

Thema - Dunkelgrau

Thema - Schwarz

Thema - Weiß

Das Farbthema - Retroblau - sieht man auf den anderen Bildern deutlich, deshalb habe ich dies nicht nochmal abgebildet. Die Systemeinstellungen beeinflussen zusätzlich das Aussehen vom L-Commander. So wirken sich Systemthemen und Schriftgröße entsprechend auch hier aus.

Was habe ich vergessen zu erwähnen?
 
 Externe USB Datenträger kann man mit einem Klick (ALT D) anzeigen, wenn diese im System, über das automatische "mounten", bereits eingebunden wurden. Danach hat man mit den Tasten 3 bis 5 einen Schnellzugriff zur Verfügung. Die Anzeige erfolgt links oder rechts im Feld, je nach gewähltem.
 
Die Ansicht auf dem Server (Home-Ordner) (ALT S) wird im rechten Feld dargestellt. Eingebunden in einem versteckten Pfad des eigenen Benutzerverzeichnis.  
Ganz praktisch ist eine Aktivitätsanzeige per "LED", die Lese-/Schreibvorgänge visuell beim Kopieren oder Verschieben verdeutlichen soll. Bei aktiver Serververbindung ändert sich die LED in ein "Server"-Icon, worüber man immer wieder zurück zum Server gelangt.
 
Eine Detailanzeige (F2), mit Informationen zu den Dateieigenschaften, gibt es selbstverständlich auch. 
 
Eine Liste der letzten 10 verwendeten bzw. geöffneten Dateien (ALT L) wird automatisch angelegt und aktualisiert. 
 
Eine praktische Funktion ist im Kontextmenü versteckt (STRG S). Man kann nämlich eine Datei als Anhang per E-Mail versenden. Es öffnet sich das Standard-Mail-Programm. Mehrere Dateien packt man am besten in ein Zip-Archiv.
 
Weitere nützliche Funktionen hat der L-Commander inne. 
Fühlen Sie sich frei und untersuchen Sie das Programm einfach selbst, in dem Sie es herunterladen und installieren. 

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Für den L-Commander gelten die folgenden Systemvoraussetzungen:

Unter Downloads oder im Codeberg-Repo findet man die aktuelle Version, auch als DEB-Paket. Hat man ein älteres Mint, oder ein anderes Linux und eine ältere Gambas Version, so kann man sich das Programm gern aus dem Quellcode selbst kompilieren und ggf. sein eigenes Installationspaket schnüren. Da ich nur den Cinnamon Desktop unter Mint 22.3 nutze, kann ich zu den anderen Oberflächen keine Aussage treffen, ob da alles funktioniert wie es soll. Im Fehlerfall kann es sein, dass da einige Gambas Bibliotheken nicht installiert werden. Diese müsste man händisch nachrüsten. Schnell bekommt man Hinweise, wenn man den L-Commander im Terminal startet.  

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Der L-Commander besitzt eigentlich alle wichtigen Funktionen, die ich mir vorgestellt habe. Ich nutze ihn fast täglich im Umgang mit meinen Dateien. Zu beachten wäre noch, dass der L-Commander rein auf Benutzerebene arbeitet, er also nicht in Root-Ebene tätig ist. Dies ist von mir bewusst so gewählt, auch wenn dadurch Fehler im Programmablauf entstehen könnten (z.B. durch fehlende Schreibrechte). Der absolute Fokus liegt auf der Tastaturbedienung. Diese hat im L-Commander Vorrang und deshalb habe ich auch bewusst auf ein Drag & Drop verzichtet. Es ist dennoch möglich Dateien aus dem Programm heraus zu schieben, z.B. in Nemo hinein. 
 
Ausblick: Neue Funktionen sind vorerst nicht geplant, diese kommen automatisch, wenn ich bei der Bedienung etwas vermisse. Was ansteht sind Verbesserungen in der Darstellung einiger Operationen, für mehr Rückmeldungen. 

 

Nicht vergessen. Bei dieser Software handelt es sich um eine Hobby-Programmierung meinerseits. Diese kann einige Fehler enthalten. Die Benutzung geschieht, wie immer, auf eigene Gefahr.

Datum: 19.07.2026

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