Samstag, 30. Mai 2026

Neue L-Commander Version 0.3.2 verfügbar

Dieses Mal gibt es wieder ein paar neue Funktionen und Verbesserungen. Hier auf Codeberg gibt es den Code und das DEB-Paket für Linux Mint zum Download. Ich habe eine Liste der zuletzt verwendeten Dateien eingebaut. Somit kann man sich die 10 zuletzt geöffneten Dateien anzeigen lassen, die man über den L-Commander geöffnet hatte. Die Liste wird beim Schließen des Programms in einer versteckten Datei (.lcommander_recent) im Home-Ordner des Benutzers gespeichert und bei Programmstart geladen. 

Ebenfalls prüft das Programm nun selbstständig beim Start nach eingebundenen USB-Datenträgern. Wenn vorhanden, werden diese sofort auf die Schnellzugriffe gelegt. Man muss daher nicht den Menüpunkt "Zugriff auf externe Datenträger" manuell auslösen, es sei denn man steckt während der Laufzeit ab oder dazu.   

Es gibt jetzt Hinweistexte beim Kopieren und Verschieben, wenn die Tastenkombinationen verwendet werden und es vorher keine Auswahl an Dateien gab. Quasi eine verbesserte Rückmeldung.

Für das aktive FileView bekommt man in der unteren Textleiste neben dem Fokus auch den freien Speicherplatz des Datenträgern angezeigt. Das kann hilfreich sein beim Kopieren oder Verschieben von Dateien. 

Tastenkombinationen und Texte bzw. Hilfetexte wurden ebenso angepasst.

Ich wünsche viel Spaß. 
 

Montag, 25. Mai 2026

Ankündigung: Projekt jenseits des Linuxuniversum

Im Moment kommen weniger Beiträge, da ich gut mit anderen Dingen beschäftigt bin. Neben dem Linux-Universum gibt es interessante Sachen, die auch umgesetzt werden müssen. Ein solches (hoffentlich erfolgreiches) Projekt werde ich im Juni bringen. Es hat etwas mit 3D-Druck zu tun, mehr will ich aber noch nicht verraten.  

😉

 

Samstag, 16. Mai 2026

Retrowave Linux ausprobiert

Ich habe ein paar Tage kurz das Retrowave Linux ausprobiert. Einmal auf dem Laptop als Live-System und anschließend nochmal auf dem Desktop in eine virtuelle Maschine installiert. Vom Design her ist der Enlightenment Desktop hier an die 80er Jahre angelehnt und ist letztendlich ein Leichtgewicht unter den Oberflächen, die sehr gut für ältere und betagtere Geräte taugt. Natürlich gibt es auch andere Themen zur Auswahl und auch sonst scheint man die Oberfläche gut nach seinen Bedürfnissen einstellen zu können. 

Auf dem Laptop gefiel mir das System beim Ausprobieren recht gut. Und ich würde es wirklich gern in Betracht ziehen, wenn ich nicht schon so sehr an Linux Mint gewöhnt wäre. Gut finde ich z.B. dass das System ebenfalls auf Debian aufbaut, somit wäre die Umgewöhnung nicht so krass. Viele Dinge kann man deshalb genauso handhaben, wie unter Mint. Spaßeshalber fügte ich das Gambas Repository dazu und probierte meinen L-Commander aus. Ja, der lief auch auf diesem Linux. Leider verursacht der Zugriff auf den Server einen Absturz, weil hier der Code entsprechend angepasst werden müsste. Die Befehle unter anderen "Terminals", "Programmen" und "Desktops" sind nun mal nicht gleich. 

Auf dem Desktop PC in der virtuellen Maschine (virt-manager) zeigte sich das System wirklich schnell. Die Installation ist mit einigen Fragen verbunden und genau hier sollte man sich etwas Zeit nehmen, denn nicht alles, was man ankreuzen kann, ist gut bzw. sinnvoll. Für genauere Infos schaut man am besten auf der Elive Internetseite vorbei und findet sicherlich auch etwas auf YouTube dazu. Nach der Installation hatte ich Probleme mit der Musikausgabe und auch bei einigen Interaktionen flog ich manchmal aus dem Desktop und musste mich am Anmeldebildschirm neu einloggen. Auch die Anzeigeauflösung konnte ich nicht auf passendes WQHD stellen. Warum das so ist, keine Ahnung. Ich vermute es hat etwas mit dem Kernel (6.11) und meiner aktuellen RX9070 zu tun. Deshalb konnte mich das Retrowave Linux doch nicht ganz überzeugen. Da es sich um eine stabile Version 3.8.50 von Ende März 2026 handelt, könnte ich mir vorstellen diese Probleme einfach in den Griff zu bekommen, wenn ich ernsthaft eine Installation in Erwägung ziehen würde. Für meinen aktuellen PC kommt dies aber nicht in Frage. Aber wie gesagt, für ältere Hardware scheint dies ein wirklich brauchbares Linux zu sein.     

Samstag, 9. Mai 2026

Conky - IP Adressen anzeigen lassen

Letztens hatte ich ja meine conky.rc Datei hier im Blog angegeben. Dort wird eigentlich auch die öffentliche IPv4 und IPv6 Adresse angezeigt. Leider scheint das so nicht mehr zu funktionieren. Irgendwas ist faul am alten Befehl zur Ermittlung. 

Deshalb hier die neuen Zeilen, die man ändern muss, um weiterhin das gewollte Ergebnis zu bekommen:

${color #d90070}IP lokal :       $color ${addr wlp6s0} ${offset 10} 
${color #d90070}IPv4 global :    $color ${execi 7200 curl -4 ifconfig.me}   
${color #d90070}IPv6 global :    $color ${execi 7200 curl -6 ifconfig.me

Die alten wget Angaben muss man löschen bzw. entsprechend ergänzen, dann klappt's auch wieder.