Installationsanleitung Linux Mint 19 "Tara"

Hier, wie versprochen, meine Installationsanleitung für Linux Mint 19 in der 64Bit Cinnamon Version. 
Ich habe mein derzeitiges Mint 18.3 (KDE - Version) mit der aktuellen Beta von "Tara" ersetzt. Wie das Ganze abläuft habe ich hier in ein paar Bildern zusammengestellt. Ich werde auch noch auf einige Dinge nach der Installation eingehen, damit "Mint-Neulinge" einen guten Start an die Hand bekommen. Die Installation der Beta weicht, wenn überhaupt, nur wenig bis gar nicht von der Installationsroutine der künftigen, stabilen Version ab.

Doch zuerst einmal ein kleiner Ablaufplan.
4 Schritte zum fertigen System





Mit diesen vier Punkten ist eigentlich die Installation und Ersteinrichtung eines Linux im Groben umschrieben. Man sucht sich zunächst die passende Image-Datei der gewünschten Distribution, bringt diese anschließend auf ein Boot-Medium. Startet das sogenannte "Live-System" um es auszuprobieren und auf Wunsch, es fest auf den Rechner zu installieren. Danach sollte man das System einrichten um es optimal nutzen zu können.
Man lädt sich also zuerst  Linux Mint 19 von der offiziellen Mint-Seite in seiner Wunschoberfläche (Cinnamon/Mate/Xfce) herunter. Ich habe mich diesmal für die Cinnamon-Version, natürlich in 64Bit, entschieden. Brennt anschließend die ISO-Datei auf eine DVD, oder bringt das Image mit Hilfe von Tools auf einen bootfähigen USB-Stick.
Mint 19 - BETA

Ein normaler DVD-Rohling reicht natürlich von der Kapazität aus. Leider hatte ich gerade keinen anderen da, als diesen 8.5 GB großen DVD+R DL Rohling.
Ein passender USB-Stick war ebenfalls nicht zur Hand.
Von DVD geht der Start und die Installation natürlich etwas langsamer voran. Aber gut Ding will Weile haben. ;-)



In meinem Fall ersetze ich ja mein vorhandenes Mint 18.3 mit dem neuem Mint 19. Ich installiere quasi über das alte System drüber. Die Einstellungen im Bios lasse ich unverändert. Mein System läuft daher nicht im UEFI-Modus, sondern wie früher mit MBR. Wer UEFI nutzt, der kann/muss natürlich auch im UEFI-Modus das Live-System starten und installieren. Wichtig ist glaube ich nur, dass das Secure Boot im Bios deaktiviert ist. Näheres dazu findet man hier.
Punkt 1 erledigt
Also Image wurde auf den Rohling gebrannt, dann kann der Start des Live-System beginnen.
Dazu wird die DVD in das Laufwerk gelegt und der PC neu gestartet. Kurz nach dem Einschalten drückt man ein paar Mal auf die Taste, die das Boot-Menü öffnet. Je nach PC kann das z.B. die Taste F12 oder F2 oder eine andere Taste sein. Es gibt auch PCs, die soetwas gar nicht haben. Hier muss man in das BIOS des Rechners (was auch wieder über irgendeine bestimmte Taste geschieht, näheres weiß der Hersteller, Handbuch oder Google) und dort die Boot-Reihenfolge so anpassen, das DVD bzw. USB als erstes, noch vor der Festplatte (HDD/SSD) stehen. Bios speichern und beenden. Anschließend startet der Rechner neu und sucht zuerst auf DVD bzw. USB, ob es dort ein bootfähiges System gibt und startet bei Erfolg natürlich von diesem Medium. Das sieht dann so aus.
bootet automatisch von DVD


Linux Mint fährt hoch - zeigt aber nur ein Logo
Desktop wurde geladen und gestartet
Auf dem Desktop angekommen kann man nun Mint 19 bedenkenlos ausprobieren. Wichtige Punkte sind hier vielleicht zu beachten, wie z.B:
  • wurde die Bildschirmauflösung erkannt?
  • kennt das System meine Wlan-Hardware, zeigt es mir Wlan-Netze an?
  • kommt Sound aus den Boxen?
  • werden im Dateimanager alle Festplatten und Partitionen angezeigt?
Hat man diese Punkte überprüft und ist zufrieden, kann man Linux Mint 19 auf Wunsch über einen Doppelklick auf das Icon "Install Linux Mint" fest auf den PC bringen.
auch Schritt 2 erledigt
Bevor ich den Schritt wage, wollte ich noch wissen, wird meine SSD über Gparted erkannt.
/sdc ist meine Linux SSD, wurde erkannt und offenbart mir noch ungenutzten Platz
Wieso ich hier noch jeweils 1MB unpartitionierten Bereich habe kann ich nicht sagen. Aber bei der Installation kann man dies noch anpassen, oder auch jetzt über Gparted. Ich ließ es so erst einmal. 

auch im Dateimanager sieht man die Platten
Los gehts mit der Installation über das Icon. 1. Sprache auswählen.

2. Tastaturbelegung einstellen.

Funknetzwerk deaktiviert lassen, dass beschleunigt die Installation.

Zusätzliche Treiber und Software nicht jetzt. Kann man später laden.

Ein wichtiges Thema - die Installationsart!
Die Wahl der Installationsart ist sehr wichtig. Hier kann der Unerfahrene einiges "kaputt" machen. Diese gliedert sich in 3 Möglichkeiten auf.
  1. Wenn auf dem Rechner schon ein Windows oder ein anderes Linux-Betriebssystem vorhanden ist, dann richtet der erste Auswahlpunkt "Linux Mint daneben installieren" ein Multibootsystem ein. Das heißt, der Bootloader GRUB wird beim Rechnerstart sichtbar und bietet alle installierten Betriebssysteme an, die nach jeweiliger Auswahl starten.
  2. Der Punkt "Festplatte löschen und Linux Mint installieren" bringt Mint als einziges System auf den Rechner. Ein vorhandenes Windows ist danach nicht mehr startbar bzw. komplett gelöscht. Zusätzlich gibt es noch die Optionen der kompletten Laufwerksverschlüsselung und LVM Einrichtung.
  3. Der Punkt "Etwas Anderes" ist in meinem Falle die richtige Wahl. Ich will schließlich mein altes Linux durch das neue Mint 19 ersetzen. Muß daher manuell den Installationsort wählen.
der richtige Punkt ausgewählt

Manuelle Anpassungen sind hier möglich
Den Ort für den Bootloader am einfachsten so belassen, wie er eingestellt ist. Es sei denn man hatte von vornherein einen anderen Ort benutzt. Also bei der ersten bzw. alten Linuxinstallation, dann ist natürlich dieser auszuwählen. Theoretisch könnte man auch den Loader auf einen USB Stick installieren, dann müsste aber beim Rechnerstart dieser Stick im System stecken, sonst bleibt der Start der Betriebssysteme ohne Erfolg.
Demnach lasse ich bei mir die Einstellung auf /dev/sda drin. Wie man auf dem Bild erkennen kann, ist bei mir Windows 10 komplett auf der ersten SSD untergebracht. Also die Partitionen /sda1 + /sda2 + /sda3 befinden sich auf der SSD /sda. Wer mehr wissen möchte wieso das drei Stück sind, der soll hier nachlesen. Win10 legt nämlich automatisch bei einer Installation mehr als eine Partition an.
die richtige SSD bzw. HDD für Linux auswählen

Ich habe für Linux Mint eine eigene SSD im PC. Diese ist bei mir das dritte Laufwerk und wird folglich als /dev/sdc bezeichnet. Der farbige Balken oben im Bild zeigt auf einen Blick an, wie viel Partitionen es auf dieser Platte gibt und auch welche - hier /sdc1 und /sdc5 mit den ebenfalls angegebenen Größen und verwendeten Dateisystemen. Noch genauer zeigt es die Tabelle unter dem Balken an. Hier sieht man schön, wo mein altes Linux Mint 18.3 installiert war, nämlich auf /dev/sdc1. Will man nun wie ich, dass das neue Mint 19 diesen Platz einnimmt, muss man die entsprechende Zeile markieren / auswählen und anschließend auf Bearbeiten klicken.
den genauen Installationsort festlegen
In diesem Dialogfeld kann man nun ggf. die Größe anpassen, das Dateisystem einstellen (für Mint natürlich Ext4 auswählen) und ganz WICHTIG!, den Einbindungspunkt festlegen. Linux Mint benötigt mindestens eine Hauptwurzel, sogenannte ROOT-Partition, welche durch das Zeichen / repräsentiert wird. Die ganzen anderen nachfolgenden Punkte sind optional als eigene Partitionen zu führen. Die Verwendung einer eigenen HOME-Partition als Beispiel ist bei vielen Usern üblich. Über Sinn und Unsinn lässt sich bekanntlich streiten.
Damit die Installation sauber von statten geht und keine alten Sachen zurück  bleiben muss man "Partition formatieren" an haken.
Größe angepasst
Wie ich bereits weiter oben erwähnte, habe ich noch zwei ca. 1MB kleine unpartitionierte Bereiche auf der SSD. Hier konnte ich zumindest das eine Megabyte der Root-Partition über den Klick auf + hinzufügen.
Änderungen müssen vor der Installation ausgeführt werden.
Nach einem Klick auf OK erscheint der obere Dialog. Der Partitionsmanager will nun die Änderungen an den Festplatten durchführen. Das muss man natürlich machen.
Wer aufgepasst hat, wird bei mir eine SWAP-Partition erkennen. Dies ist bei neueren Linux Distributionen nicht mehr üblich. Bei mir war aber die Swap schon vorhanden, deshalb belasse ich es so.
in Arbeit ...


... und nun erledigt
So wie auf dem Bild sollte es nun aussehen. Jetzt kann man die eigentliche Installation über den entsprechenden Button beginnen.

Zeitzone festlegen
Benutzerinformationen eingeben
Wie man schön auf dem Bild sieht, bietet Linux Mint 19 - im Gegensatz zu Ubuntu 18.04 - die Verschlüsselung des Benutzerverzeichnisses (HOME) noch an. Derzeit gibt es aber noch einen Bug im System. Wenn man sich abmeldet, nachdem man sich zuvor angemeldet hatte, werden die Daten nicht verschlüsselt und könnten so von einem anderen Benutzer des Systems, der Systemverwaltungsrechte besitzt, gelesen werden. Ich hoffe, dass dieser Fehler möglichst schnell behoben wird und das bis spätestens zum Release der finalen Version. Es kann ja nicht sein, dass man ein eigentlich funktionierendes Feature verkorkst.

Beim Kopiervorgang ...

... gibt es ...

... die üblichen ...

... Verdächtigen ...

... zu sehen ...

... und ...

... einen kleinen ...

... Vorgeschmack ...

... was alles ...

... auf einen zukommt ...

... bzw. was man ...

... erwarten kann :-)   !!!

Geschafft, die Installation ist beendet.
Hat man diesen Dialog erreicht, kann man den Rechner neu starten und von Festplatte bzw. SSD booten. Nun bekommt man auch die richtige Geschwindigkeit von Linux zu spüren.

GRUB zeigt das Auswahlmenü an

und schon steht man am Anmeldebildschirm
wieder ein Punkt erledigt
Linux Mint 19 läuft schon? Gut so!
Doch nun geht es an die erste Einrichtung. Der Willkommendialog wurde etwas überarbeitet und erscheint sofort nach dem Anmelden am System. 
Das Übliche nun in 5 Reiter unterteilt.

Erste Schritte - ein erster guter Start mit Einschränkungen.

Doku zum Lesen

Hilfe über Chat und Foren

und wer mitmachen will, bitteschön
Warum ich den Punkt "Erste Schritte" im Willkommensbildschirm nur mit Einschränkungen empfehle? 
Ganz einfach. Die obige Empfehlung die Systemschnappschüsse als erstes einzurichten halte ich schlicht für falsch. Niemand, der das zuständige Programm Timeshift nicht kennt, kann zum jetzigen Zeitpunkt genau sagen, wie das Programm meine Daten zuverlässig sichern soll. Ja klar, nach Start kommt zwar ein Einrichtungsassistent, der ein paar Einstellungen verlangt, aber diese kann ich vielleicht im ersten Moment nicht so einstellen, wie ich es gern hätte. Denn für eine Sicherung z.B. auf einer externen Partition bzw. Festplatte brauche ich auch eine extra für Linux eingerichtete HDD bzw. Partition, was natürlich nach einer einfachen Mint 19 Installation noch nicht geschehen ist. Es ist demnach Vorarbeit zu leisten, die hier einfach mal nicht bedacht wurde. Denn was nützt mir ein Backupsystem, welches auf dem selben Datenträger abgelegt wird? Im Falle des Falles eher wenig. Deshalb erst einmal Finger weg vom ersten Punkt. Sollte man doch unbedarft, wie ich, drauf geklickt haben und den Assistenten anschauen, dann doch mit Abbrechen das Prozedere geschlossen haben, hat man sich schon den ersten Fehler ins System gebaut. Soll heißen, es wurde zwar abgebrochen, aber dennoch wurde lt. Programm eine tägliche Sicherung aktiviert, selbst wenn man noch gar keinen Sicherungsort angegeben hatte. Hier hilft nur nochmal Timeshift zu starten und in den Einstellungen den Dienst zu deaktivieren. Auch sonst bestehen sicherlich Fragen. Wird die Sicherung verschlüsselt? Wie läuft eine Wiederherstellung genau ab? Was ist wenn? Also ganz klar von mir keine Empfehlung, für schnelle Linux Mint Ersteinrichtung. Hier sollte man sich definitiv vorher belesen.
System startet schon mal, aber die Einrichtung bekommt ein Sternchen
Was sollte denn nun eigentlich zuerst eingerichtet werden?
Ganz klar, eine Internetverbindung ist mit das Wichtigste. Im Falle eines Netzwerkkabels, was an den heimischen Internetrouter gesteckt wird, gibt es zu 99% nichts einzurichten, läuft. Bei der Wlan-Verbindung kann es da schon kritischer aussehen. Normalerweise reicht ein Mausklick auf das kleine Netzwerkmanagersymbol in der Taskleiste unten rechts. Dort werden alle Wlan-Netze der Umgebung angezeigt und mit Klick auf die eigene, wird man gebeten seinen Wlanschlüssel einzugeben. Hat man sich nicht vertippt, kommt danach die Verbindung in der Regel problemlos zu Stande.
verfügbare Netzwerke
Schlüssel eingeben, fertig
Sollte man einen störrischen Wlanadapter im PC haben, dann hilft als erstes eine direkte Internetverbindung über ein Netzwerkkabel. Denn hat man Internetzugang, kann man die Treiberverwaltung öffnen, die ggf. sogar Treiber für die Wlanhardware bereithält und erst installiert werden muss, bevor die Hardwarekomponente funktionieren will. Sollte es immer noch Probleme geben, dann muss man sich in Foren und Wiki's helfen lassen. Dies hat aber mit Ersteinrichtung nicht mehr viel zu tun, weshalb ich nicht näher darauf eingehen werde.
und schon verbunden mit der Außenwelt
In meinem Falle war nach Eingabe des Wlanschlüssels der erste Punkt erledigt.
Nun zum Grafikkarten-Treiber. Wer, wie ich, eine Nvidia im System stecken hat, der kann ebenfalls über die bereits erwähnte Treiberverwaltung den proprietären Grafiktreiber installieren. Dies ist nützlich, wer die volle Leistung seiner Karte unter Linux benötigt, zum Beispiel für Spiele.
Treiber von Nvidia

Neustart erforderlich
Wurde das Paket installiert muss man den Rechner neu starten.
nächster Punkt abgearbeitet
Jetzt kommen wir zu den Updates, denn die gibt es reichlich und man sollte davon Gebrauch machen. 
Die Aktualisierungsverwaltung startet man mit einem Klick auf das kleine Schutzschildsymbol unten rechts in der Leiste. Gibt es Updates zeigt dies ein blaues Ausrufezeichen im Icon an. Sind keine Aktualisierungen vorhanden, dann hat das Icon einen grünen Haken. 
der erste Start der Aktualisierungsverwaltung - mintUpdate

neuen Spiegelserver wählen

natürlich die schnellste Verbindung auswählen
anschließend aktualisieren
Als erstes einen neuen Spiegelserver suchen, dann die Liste aktualisieren lassen und anschließend die ganzen Updates installieren lassen.
alles erledigt

ein gutes Stück weiter
Nun kommen noch ein paar zusätzliche Schritte. 
Im Willkommendialog kann man die sogenannten Multimedia-Codecs auswählen. Das installiert zusätzliche, sogenannte "unfreie" Pakete nach. Darin enthalten ist z.B. VLC Player und die Microsoft-Schriften.
sogenannte "unfreie" Software
fehlende Sprachpakete nachinstallieren
Ebenso wichtig ist die Sprache des Systems, welche man mit dem gleichnamigen Icon in den Systemeinstellungen aufrufen kann. Hier können neue Sprachen ausgewählt werden und ebenfalls vorhandene (also auch Deutsch) komplett installiert werden. Es sind meist nicht alle vorhandenen Sprachpakete in deutsch auf der Linux Mint ISO untergebracht. Weshalb man hier nachinstallieren sollte.
Anschließend den Rechner einmal neu starten.
Ist alles erledigt sollte man sein System kennenlernen.
Kennenlernen kann man sein Linux Mint 19 sehr gut über die angebotene Dokumentation und in den einschlägigen Foren. Allen voran ist hier für deutsche User die Seite Linuxmintusers.de zu nennen.
Juhu, Mint 19 lässt grüßen ;-)
Dies war meine Installationsanleitung für das neue Linux Mint 19 alias Tara in der 64Bit Cinnamon Version. Zusätzlich diesmal mit den ersten Schritten nach der Installation. Ich hoffe, ich konnte "Neulingen" ein wenig die Angst vor dem Setup nehmen und "alten Hasen" eine unterhaltsame Bilderserie liefern. (Sorry für die schlechte Fotoqualität. Wurde mit Smartphone geschossen und nur wenig am PC nachbereitet.)  

3 Kommentare:

  1. Das hast Du Profimässig erstellt. Meine Hochachtung.

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  2. Wer wie ich nach gut 25 Jahren mit Windows auf LinuxMint trifft und im Netz die vielen Installationsbeschreibungen studieren muß, um halbwegs einen Durchblick zu bekommen, ist heilfroh, hier eine gut bebilderte Anleitung zu erhalten. Danke dafür und Hut ab. Denn auch so eine ausführliche Anleitung fällt nicht einfach so vom Himmel.

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Vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Veröffentlichung erfolgt umgehend nach meiner Prüfung. Ich bitte um etwas Geduld. MfG Mintnix