Sonntag, 6. Juni 2010

Wie alles begann (ein älterer Post)

Es war einmal ..., so beginnen ja bekanntlich alle guten Märchen, ein Computer, ein User und ein Betriebssystem. Zwei von den Dingen funktionieren zusammen tadellos, nur eines nicht: "Das Betriebssystem."
Wer kennt nicht das leidige Thema von den Abstürzen und dem Bluescreen. Plötzlich keinen Zugriff mehr auf persönliche Daten. Oder der Murks der Systemwiederherstellung, wenn man sie brauch funktioniert sie nicht und gut gepflegte Punkte sind nicht mehr auffindbar.
Worüber schreib ich hier, ihr wisst schon was ich meine.
So war auch ich geplagt und suchte neue Wege ohne jedesmal die Festplatte zu killen.
Anfängliche Versuche mit Suse Linux ab der Version 9.0 ließen mich ein anderes System kennenlernen.
Leider gefiel mir die Vielzahl an Paketen schon mal so gar nicht. Über 3000, das war mir dann doch zu viel des Guten. Ca. 60% waren eh nur Zusätze und keine reinen Programme wie ich erst erwartete. Diese dienen nur dazu, andere Programme überhaupt zum Leben zu erwecken. Von den restlichen 40% ist die Hälfte für mich schier unnütz und auch der Rest ist erst mal nur zur Probe installiert gewesen um überhaupt zu wissen was denn das eigentlich ist. Meistens wusste ich dann auch gar nicht für was ich das denn brauchen täte und schmiss den größten Müll wieder herunter.
Mir blieben vielleicht 2 Prozent als interessante Programme auf der Platte.
Mit jeder neuen, freien Version von Suse Linux kamen frische und auch nützliche Dinge hinzu. Leider blieb damit die Geschwindigkeit auf der Strecke und manch neues Tool war wohl weniger als eine Betaversion.

Ja ich muss sagen, Systemabstürze mit Linux hatte ich auch zu verzeichnen. Sicherlich wären 3 von 5 auf der Konsole lösbar gewesen, aber ich war noch nicht so erfahren und benutzte doch lieber den Resetschalter der Hardware. ;-)

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