Donnerstag, 7. Juli 2016

... neue Grafikkarte GTX 1070 im Rechner

Wie versprochen will ich hier meine neue Errungenschaft kurz vorstellen. Eine Nvidia GTX 1070 ersetzt die bisherige GTX 770.
Natürlich in einer OC Variante in Form der Palit GameRock (ohne Premium). Leider war die Premium Version noch nicht verfügbar und die "geistige Schmerzgrenze" beläuft sich bei mir auf 500,-€, weshalb ich zu dieser Version griff und weil ich nicht länger warten wollte.

Die Taktraten kann jeder eigentlich selbst ergoogeln, werde sie aber kurz nennen. Ein Basistakt von 1556 MHz und ein Boosttakt von 1746 MHz werden angegeben. Dies ist im Vergleich zu Nvidias FE (1506/1683) nur ein geringes Plus.

Der eigentliche Vorteil liegt bei den aktuellen Palit, sowie Gainward Modellen im überragenden Kühlsystem. Die Lautheit dieser Karten geht quasi gegen null. Gemessene Werte von verschiedenen Tests bescheinigen diesen Karten "Silent"-Werte. So schreibt Gamestar von 38,8 dBA, wobei der Testraum schon 38,0 dBA aufweist. Das heißt, die Karte wird nicht lauter als um 0,8 dBA. Dies deckt sich auch mit den PCGH Werten im aktuellen Heft 08/2016.  Computerbase misst max. 32,5 Dezibel. Verglichen mit meiner alten Palit GTX 770 Jetstream, die schon auf magere 2,9 Sone kommt, ein wirkliches Flüsterkärtchen mit max. 1 Sone (von mir geschätzt). Das lauteste an meinem Spiele-Rechner ist, ohne jeden Zweifel, das Netzteil. Dort werde ich zu gegebener Zeit noch Hand anlegen müssen.

Um noch einmal auf die Taktraten zurück zu kommen. Ich habe die Karte in ein paar Spielen unter Windows 10 getestet. Ich habe nur einen FullHD Monitor, deshalb kann ich im Moment alle meine Games auf maximalste Einstellungen trimmen und komme nie unter 60 FPS. Das gefällt mir.
Unter Doom läuft der Boosttakt der Karte nach Aufwärmen mit stabilen 1873 MHz. Ich würde sagen, die neue Karte verdreifacht meine bisherige Grafikleistung.

Ebenfalls finde ich die LED Beleuchtung der Karte sehr ansprechend. Im normalen Modus stellt die Karte quasi "KALT" und "WARM" dar. Dies sollen die Farben Grün für kalt und Blau für warm signalisieren. Ob die Karte noch eine dritte Farbe für "Achtung heiß" (in z.B. Rot) darstellt weiß ich leider nicht. Wäre aber wünschenswert. Die Beleuchtung lässt sich aber auch komplett ausschalten, in einer bestimmen Farbe leuchten, bzw. in einer Art Farbwechsel (Regenbogen) einstellen.

Nun noch kurz zu meinem Hardware System.
In einem vorherigen Post hatte ich bereits erwähnt, dass ich mein AMD System gegen Intel getauscht habe. Derzeit ist es ein "altes" Microstar Erazer Teil, welches einen Big Tower darstellt, in dessen die folgende Hardware verbaut ist.
  • MSI Mainboard
  • Netzteil 800 Watt
  • Intel Core i7 2600K (übertaktet was das MB hergibt)
  • Macho 2 Kühler
  • DDR3 1333MHz RAM 12 GB
  • SSD + HDD
  • DVD Brenner
  • und nun mit Palit GameRock GTX 1070
Der Rest, bzw. einige Sachen sind ja eigentlich völlig unwichtig. Interessant ist vielleicht der übertaktete Prozessor, welcher normalerweise mit 3,4 GHz läuft. Leider bietet das Mainboard nicht das gewünschte Übertaktungspotential. Ich kann leider nur über die beigelegte Erazer Software übertakten. Ich habe den CPU Multiplikator auf 41 gestellt, somit komme ich auf 4100 MHz pro Kern. Manchmal schwankt es sogar zwischen 4100 und 4200 MHz. CPU-Z Benchmark ergibt im Single Core 1587 und im Multi Thread 6438 Punkte.
Interessant sind vielleicht auch die Werte der Grafikkarte. Die folgende Ergebnisse habe ich mit meiner Hardware erzielt:
  • 3D Mark 11:     P 16129
  • 3D Mark Fire Strike:     13189
  • AvsP:     222,1 FPS
  • Stalker:     avg 166
  • Cinnebench R15:   OpenGL - 100,15 fps   CPU -  702 cb   CPU_1 - 149 cb
Wie man sieht, hat sich aus meinem anfänglichen "billigen Spiele PC" ein recht brauchbarer Rechner entwickelt, der auch noch heute recht aktuell erscheint. Er kann es locker mit PCs der Preisklasse 1200 - 1500 € aufnehmen.

Demnächst soll noch das aktuelle Linux Mint 18 auf dem Rechner landen. Ich bin gespannt wie sich dies dann anfühlt, beflügelt mit der neuen Grafikkarte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen